Chronik

1908

Frühe Geschichte - Gründung und Umzug nach Hessen

Die Nirwana Matratzenfabrik GmbH blickt auf eine lange Firmen- und Familientradition zurück. Hervorgegangen aus einer seit 1866 bestehenden Bau- und Möbelschreinerei, gründete Walter Tusch im Jahre 1908 die Walter Tusch Frischauf Matratzenfabrik in Wuppertal. Seit diesem Moment liegt der Kern unserer Tätigkeit in der Herstellung von Matratzen, Unterfederungen und weiteren intelligenten Lösungen, rund um das Thema Schlaf.

In den 30er Jahren wurde die erste Niederlassung in Hessen gegründet. Das anfängliche Verkaufslager entwickelte sich bis in das Jahr 1943 hin zu einer eigenständigen Filiale, die bis dahin in Frankfurt am Main angesiedelt ist.

1943

Opfer von Fliegerangriffen und Ansiedelung in Groß-Gerau

Unser Unternehmen hat es in den letzten Kriegsjahren hart getroffen. Nachdem sowohl der Mutterbetrieb in Wuppertal, als auch das Filialunternehmen in Frankfurt Opfer von Fliegerangriffen wurden, galt es Lösungen zu finden. Diese schien sich für den hessischen Unternehmensteil mit einem zwischenzeitlichen Verbleib im Volkshaus Büttelborn aufzuzeigen. Diese Räumlichkeiten wurden allerdings kurz darauf durch die Alliierten wieder beschlagnahmt.

Am Bahnhof Groß-Gerau Dornberg fand sich erneut ein geeigneter Standort, so dass die Produktion zügig wieder aufgenommen werden konnte. 15 Jahre lang verblieb die Firma dort, bis sie sich eine neue Perspektive auftat...

1960

In neuen Räumlichkeiten in ein neues Kapitel

Unter Führung von Gerda, der Tochter des Gründers Walter Tusch und ihrem Mann Heinz Rau, entwickelt sich die Firma gut. Das Angebot an Matratzen und Unterfederungen wird regelmäßig um Betten, Schlafsofas und ganze Schlafecken erweitert und erfreut sich großer Beliebtheit.

Die neuen, intelligenten Räumlichkeiten erweisen sich als Segen und werden stetig erweitert. Ein Lager, sowie ein Anbau am Hauptgebäude bieten mehr Produktionskapazitäten und die direkt angrenzenden Bahngleise, sowie die sehr zentrale Lage von Groß-Gerau, unterstützen die gute Entwicklung.

1978

Zeit für den Wandel - eine neue Generation tritt an

Die 80er Jahre sind von vielen Innovationen im Matratzenbereich geprägt. Neue Materialien wie Latex und auch die ersten Versionen des Komfortschaums schwemmen auf den Markt und machen es den bewährten Technologien zusehends schwerer.

Auch der Groß-Gerauer Standort kommt in Wallung, da durch den Eintritt von Rolf Rau - Enkel des Gründers und Sohn von Gerda und Heinz Rau - eine neue, eigenständige Firma entsteht: die Nirwana Matratzenfabrik GmbH. Während die ursprüngliche Produktion sehr industriell ausgelegt ist, konzentriert man sich nun auf hochwertige und qualitative Produkte für den deutschen Matratzen- und Bettenfachhandel.

1997

Die weitere Entwicklung geht erfolgreich voran

Aufgrund der hohen Flexibilität schafft es Nirwana schnell, neue Materialien in den Produktionsablauf zu integrieren. Die neue, emotionalere Marketingausrichtung ermöglicht einen guten Zugang zu Kunden und weckt Interesse. Aus dieser Kombination werden in enger Kooperation mit Handel und Kunden viele erfolgreiche Serien konzipiert.

Von den verschiedensten Schaumstoff-Matratzen bis zu den sehr beliebten Latex-Schaumstoff- oder auch Latex-Rosshaar-Kombinationen und vielem mehr, kann Nirwana auf eine sehr erfolgreiche und stets markt- und kundenorientierte Geschichte zurückblicken. Auch das Partner-System kommt sehr gut an und legt einen klaren Schwerpunkt auf die individuellen Bedürfnisse, die für erholsamen Schlaf erfüllt werden müssen.

2013

Geschichte wiederholt sich - erneuter Generationenwechsel

Die nächste Generation steht bereit, um Nirwana Matratzen in der erfolgreichen Tradition weiter zu führen. Benjamin Gipper, der Neffe des aktuellen Geschäftsführers Rolf Rau, tritt diese verantwortungsvolle Aufgabe an. Viele spannende Herausforderungen stehen an. So gilt es dem hohen Marketing-Aufwand der vielen, großen Hersteller weiterhin hervorragende Produkte gegenüber zu stellen und Tag für Tag zu beweisen, dass sich der Kauf einer Nirwana Matratze für den Kunden lohnt.

Die Entwicklung weiterer, spannender Produkte läuft auf Hochtouren. Ziel ist es auch in dieser Generation, dass Unternehmen in gutem Zustand an die nächste weiterzugeben. Denn das macht die kleinen, persönlichen Unternehmen doch so besonders und verlässlich - es geht nicht um den kurzfristigen Profit, sondern um den nachhaltigen Erfolg über Generationen hinweg.